Google TV und iPad gehen neue Wege

Google TV und iPad gehen neue Wege

Es war ein weiter Weg vom Ansatz Hagel & Armstrongs, die 1996 Virtual Communities ein nahezu exponentielles Wachstum prognostizieren, über die dot.com bubble an den Börsen bis hin zum Einstieg von Google in den TV Markt. Früher hatte man geglaubt, das Internet werde herkömmliche Medien zeitnah ersetzten. Heute zeichnet sich, zumindest mittelfristig, eine komplementäre Nutzung an.

Der missionarische Eifer und die Begeisterung der Gründerzeit weichen der Erkenntnis: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, den rigorosen Bruch mit herkömmlichen Medien will er nicht so recht mitmachen.

Apple virtualisiert den Print:
Apple hat mit dem iPad einen einen entscheidend Schritt Richtung hin zur Virtualisierung der Medien Buch und Zeitung gemacht und darf als erstes schlüssiges Konzept gelten, bei dem das Internet wirklich im Wohnzimmer und somit in den Köpfen der Menschen ankommt.

Screenshot iPad Webung auf apple.com/de

Screenshot iPad Werbung auf apple.com/de

Google setzt auf TV:
Google geht mit Google TV einen Schritt zurück.  Gegründet als reiner Internetdienst mit hohen Idealen, wir erinnern uns: „Tue nichts böses„, nutzt Google nunmehr auch das klassische Medium TV, um seinen proprietäre Stellung auf dem Markt zu sichern. Ziel ist die möglichst nahtlose Integration von Web und dem klassischen Medium Fernsehen. Oder doch die Assimilation? „Resistance is futile“.

Goggle TV: Google rolls back

Goggle TV: Google rolls back

Die Qualität in der Umsetzung wird entscheiden, welcher der Ansätze erfolgreicher ist.

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