Neue Bankleitzahlen: So erklären sich IBAN | BIC | SWIFT | SEPA
Die EU-Kommission treibt das Projet SEPA (Single European Payments Area) voran,um den Geldtransfer in Europa zu vereinfachen. Überweisungen in Europa werden dann mit einer einheitlichen internationale Kontonummern (IBAN) und Bankleitzahlen (BIC oder SWIFT) getätigt. Spätestens ab 2013 müssen für Überweisungen innerhalb eines Staates IBAN und BIC statt der alten nationalen Nummern verwandt werden. Bei Überweisungen ins Ausland sind diese heute schon Pflicht.
Die neue Bankleitzahl (BIC oder SWIFT) setzt sich wie folgt zusammen:
- 4-stelliger Bankcode
- 2-stelliger Ländercode
- cc 2-stellige Codierung des Ortes
- bbb 3-stellige Kennzeichnung (Branch-Code) der Filiale (optional)
Die neue Bankleitzahl (BIC) hat 8 oder 11 Zeichen und setzt sich wie folgt zusammen:
bbbbccllbbb bbbb 4-stelliger Bankcode cc 2-stelliger Ländercode cc 2-stellige Codierung des Ortes (a bbb 3-stellige Kennzeichnung (Branch-Code) der Filiale
Hier finden Sie die Richtlinie der Bundesbank: http://www.bundesbank.de/download/zahlungsverkehr/zv_blz_richtlinie.pdf
Die neue Kontonummer(IBAN) setzt sich folgendermaßen zusammen:
- 2-stelliger Ländercode gemäß ISO 3166-1 (bestehend aus Buchstaben)
- 2-stellige Prüfziffer gemäß ISO 7064 (bestehend aus Ziffern)
- Max. 30-stellige Kontoidentifikation (bestehend aus Buchstaben und/oder Ziffern)
Der deutsche IBAN hat immer 22 Stellen und folgt diesem Schema:
DEpp bbbb bbbb kkkk kkkk kk DE Länderkennzeichen für Deutschland pp zweistellige Prüfziffer bbbbbbbb die 8-stellige deutsche Bankleitzahl kkkkkkkkkk die 10-stellige Kontonummer
Neue Bankleitzahlen: So erklären sich IBAN |BIC| SWIFT | SEPA

Toll,
wieder eine “Vereinfachung” aus Brüssel, die uns das Leben leichter machen soll. Bis man sich an die neuen Kontonummern gewohnt hat, kann es leicht zu Fehlern kommen. Und das Banken nicht mehr Namen und Kontonummer abgleichen müssen, werden sich die Fehlbuchungen häufen. Ärger für den Kunden ist vorprogrammiert.